Eine Reise durch das Universum

Im Moment angekommen, starten wir mit der Reise „Grundausbildung“. Eine Reise, welche uns durch das gesamte innere und äußere Universum führen wird.
Um wieder mit unserem inneren Flow in Verbindung zu kommen und auch mit dem Außen in guter Resonanz zu stehen. Denn die Prinzipien des Lebens sind überall dieselben. Um sie für uns zu verstehen, lassen sie sich gut im Außen betrachten, beginnend mit der größten Form, dem Universum. Ein großer, freier Raum. Dort hat alles seine (Zu)Ordnung und genügend Platz, um ungestört zu existieren. Es funktioniert ohne weiteres zutun, die Dinge folgen einfach ihrer Natur. 
Wir Menschen hingegen folgen hauptsächlich unseren Gedanken, welche in der Regel auf Emotionen beruhen und nicht der nüchternen Betrachtungsweise, wie es für den Moment gerade am passendsten wäre. Das nennt sich „Eigensinn“. So kommt es, dass es manchmal zu inneren oder äußeren Kollisionen kommt. Sprich, zu Situationen, die sich für uns persönlich nicht passend anfühlen. Diese, im Kern aus der Emotion kommenden Kollisionen, haben wiederum das Potential, uns genau dort, auf emotionaler Ebene wieder oder weiter zu erschüttern. 

Für eine heftige Kollision reicht manchmal schon ein kleiner Gedanke, den wir aber so tief in uns tragen, dass wir ihn wie selbstverständlich als Teil von uns wahrnehmen. Erst wenn er mit gegenteiligen Gedanken oder Meinungen konfrontiert wird, merkt man, dass er überhaupt da war und dass es auch nur ein Gedanke, also eine Annahme von uns ist. Dann können wir damit „arbeiten“. 

Um dieses Prinzip zu verstehen, kann man wieder hervorragend einen Blick in das große Universum werfen. Die großen Zusammenhänge sehen und verstehen lernen, woraus sich dann auch unsere kleinen ableiten lassen. Gelingt es uns in der Folge, die Prinzipien auch für uns zu begreifen und anzuerkennen, können wir im ersten Schritt überhaupt erst einmal damit beginnen, unsere emotionalen Energiebahnen wieder in den freien Fluss zu bringen. 

Master Li sagt: „Je mehr man selbst fließt, desto weniger begegnen einem äußere Blockaden bzw. desto wenige können sie einen blockieren. Wie viel es fließt oder nicht, ist egal. Wenn es fließt, fließt es. Wenn nicht, nicht.“  

Und erst wenn wir den Himmel (also das Universum mit all seinen Prinzipien) und auch unseren Innenraum kennen, finden wir auch unsere persönliche Navigation im Leben. Wissen wir, was uns wann gut tut und können genauso den Himmel, die Außenwelt mit ihren sichtbaren und unsichtbaren Aspekten, deuten. 
Anders ausgedrückt: Es gilt, Kontakt aufzunehmen. Egal auf was bezogen, wenn wir uns mit etwas verbinden wollen, sprich etwas verstehen oder umsetzen wollen, müssen wie hierzu einen Kontakt aufbauen. Nur in dieser klaren Verbindung lässt sich etwas erkennen. Klar, das bedeutet einmal, dass es nicht durch Emotionen geprägt ist und dann, dass diese Verbindung bewusst aufgenommen ist. Dies ist total wichtig, unbewusste Verbindungen tragen keine Klarheit in sich. Dieser aufzunehmende Kontakt kann im Außen stattfinden, indem wir über unsere 5 Sinne Kontakt dazu aufnehmen. Oftmals reicht es aber auch, den Kontakt im Inneren zu suchen und zu spüren, indem wir daran denken und uns so damit verbinden. 

<< zurück zu Seite 2 | weiter zu Seite 4 (von 4) >>