AUS UNTERSCHIEDLICHEN BLICKWINKELN GESCHAUT

Die Dean Lebenskunst dient dazu, jene Ordnung wiederzufinden, die durch die natürlichen Gesetze entsteht. Sprich, sie dient dazu, den Fluss des Lebens zu erkennen und mit ihm mitzufließen. Denn, mag dieser Fluss manch einem so manches Mal unvorhersehbar oder willkürlich erscheinen, so folgt er bei allem doch immer den natürlichen Gesetzen. Gleich einem Fluss. Wir sind für unser Leben der Fährmann. Wissen wir, wie sich das Wasser mit seinen Strömungen verhält und wir wir das Boot bei welchem Wetter steuern müssen, können wir sicher und unbeschadet bestehen, ohne dabei unsere innere Ruhe und unser Vertrauen zu verlieren. Kennen wir diese Gesetzmäßigkeiten jedoch nicht, ist es nicht einfach, insbesondere die Stürme unbeschadet zu überleben und wir überschlagen und wortwörtlich, verlieren die Übersicht. DEAN OF LIFE steht dafür, uns die Gesetzmäßigkeiten des Flusses und des Wetters zu lehren. Stellvertretend für die universellen Gesetze stehend. Man lernt, im Flow mit der Natur und dem Universum zu sein.

Dies geschieht durch die Vermittlung der Theorie dieser Gesetzmäßigkeiten sowie die meditativen Übungen, in denen dies erlebt wird – beides dient letztendlich dazu, sich mit seinem eigenen Geist mehr zu verbinden. Denn der Geist trägt diese Prinzipien und natürlichen Gesetze alle in sich. Ist man mit ihm verbunden, lebt man automatisch nach den Naturprinzipien und kann ein Leben ohne unnötige Anstrengung und mit innerer Fülle sowie Frieden führen. Master Li gibt uns die Kraft und Verbindung dazu, damit wir es gut schaffen. Wenn man nicht fühlt, wie sich der Flow anfühlt um sich dann immer wieder damit zu verbinden, dauert es sehr sehr lange, bis man selbst herausgefunden hat, wie es geht. 

In der heutigen Zeit ist man meist nicht mehr so sehr mit seinem Geist verbunden. Man hat es verlernt, da man von Anfang an nur darauf trainiert ist, sich auf das Sichtbare in dieser Welt zu konzentrieren und das Unsichtbare gar anzuzweifeln. Entsprechend hat man auch einen großen Teil der natürlichen Gesetze vergessen. Oder man geht von falschen aus.

Bei DEAN OF LIFE lernt man, sich mit den natürlichen Gesetzmäßigkeiten wieder zu verbinden. Sein energetischen Blockaden zu lösen und die Energie aufzubauen. Nicht mehr, nicht weniger.

Hat man erst einen Blick dafür entwickelt, kann man durch Beobachtungen im Außen diese Gesetzmäßigkeiten selbst immer besser wahrnehmen um dann auch danach zu handeln. 
Ein wirklich unübersehbarer Beispiel dieser Naturgesetze sind die Jahreszeiten. Auch, wenn diese sich über die Jahrhunderte immer mal wieder in ihrer Qualität verändern, weisen sie immer einen Zyklus auf.

Nachdem wir uns bereits lange mit dem Dao und Qi sowie Yin und Yang beschäftigt haben, nehmen wir an diesem Wochenende langsam Kurs auf diesen Zyklus der 5 Elemente auf. Sie bilden die universellen Gesetze.

Vorab, noch ein paar Grundprinzipien. Die Lebenskunst basiert, Yin und Yang entsprechend, auf zwei Grundpfeilern. Wir nennen sie bei DEAN OF LIFE „Bildung“ und „Heilung“. Das sind sozusagen die eingangs erwähnte Theorie und Praxis, die einen mehr in Verbindung mit seinem Geist bringen. Man braucht sie beide, um dieses Ziel zu erreichen. 
Entsprechend sind sie auch untrennbar voneinander. So, wie das klassische Yin-Yang-Symbol es abbildet. In dem einen ist immer auch ein Fünkchen des anderen enthalten. Durch ein Verständnis des einen, bekommt man auch ein Verständnis des anderen. 

„Heilung“ setzt vor allem bei der eigenen Vergangenheit an, um das Gleichgewicht wieder herzustellen. Das kann körperliches, aber vor allem auch seelisch/geistiges Ungleichgewicht sein. „Bildung“ ist für die Zukunft wichtig, um das eigene Gleichgewicht zu wahren und die Energie weiter aufzubauen. Von der Gegenwart ausgehend, schließt man also Frieden mit der Vergangenheit und findet den Ausgleich während man gleichzeitig für die Zukunft vorsorgt. 

Durch die Bildung, die durch die Theorie erlangt wird, heilt man auch gleichzeitig. Durch das neue Verständnis können sich parallel „Knoten“ lösen und man erlangt ein anderes Bewusstsein über sich, seine Energie und das Universum insgesamt. Denn darum, um das "sich bewusst werden", geht es schließlich. Genauso bildet man sich auch bei der Heilung, sprich den meditativen Übungen, da man auch hier automatisch ein tieferes Verständnis der natürlichen Ordnung bekommt.


Ein wunderbarer Kreislauf, den es stets zu nähren gilt. Nach diesem Prinzip kann alles unterteilt werden.

Die vier Grundübungen beispielsweise können auch dahingehend unterteilt werden. Wobei jede Übung für sich die Aspekte von Bildung und Heilung in sich trägt, können sie in der Gesamtheit so unterteilt werden, dass die ersten beiden eher die Diagnose erstellen, man bildet sich also ein Bild über seinen Zustand, und die 3. und 4. die Heilung stärken. 

In diesem Sinne, folgt hier die 4. Grundübung:

Die Hände werden dabei circa auf Bauchnabelhöhe 1-2 cm vor dem Körper platziert. Die Handflächen sind nach oben schalenförmig geöffnet und sind circa 45° zum Körper gedreht. Das heißt, sie zeigen halb nach oben, halb zum Körper. Die Daumen sind nicht Teil der „Schale“ sondern werden gerade gehalten und platzieren sich so, dass sie sich ungefähr auf gleicher Höhe gegenüber stehen (ohne sich zu berühren). Die vierte Übung dient dazu, die vorher verstärkte Energie zu harmonisieren und auszugleichen.
Es führt, bildlich gesprochen, die Elemente Feuert (Yang) und Wasser (Yin) zusammen, woraus Dampf entsteht (Energie).

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