Intuitive Information

Freunde des Yin und Yang, es geht weiter mit diesen beiden Elementen. Im letzen Artikel habe ich Euch mit dem Gedanken, dass man nicht anderen sondern sich gefallen sollte, entlassen. Diesen möchte ich hier weiter aufnehmen. Die Theorie ist immer so einfach daher gesagt, aber wir alles kennen das Gefühl, mit den anderen mitfließen zu wollen. Das ist im Kern auch gut, solange man 2 Aspekte beachtet. 

1) In welche Richtung fließen die anderen? - Ist diese gut für einen selbst? Ist es insgesamt gut, in welchem Strom sich die Anderen und die Gesellschaft insgesamt momentan bewegen? 

2) Schafft man es, beim Fließen mit den anderen in seinem eigenen Kern zu bleiben? - Nur so macht es Sinn. 

Sich das immer wieder zu sagen, vielleicht sogar als Notiz irgendwo zu vermerken, gibt Kraft und Klarheit. Und nur wenn wir in unserer Klarheit sind, können wir es auch schaffen, mit anderen mitzufließen und gleichzeitig ganz in unserem Kern zu bleiben. Das heißt, wir können uns leben, unsere Essenz nach Außen tragen und unseren eigenen Weg mit unseren eigenen Aufgaben verfolgen, denn dann sind wir mit unserem Geist verbunden. Und wenn wir das sind, spüren wir innerlich automatisch, was uns gut tut und was nicht. Unser Geist ist unser Kompass. Mit dem Geist verbunden zu sein bedeutet zugleich, dass man in seiner Kraft und in seiner Klarheit ist. 

Verbindung mit dem Geist = Kraft und Klarheit. 

Anhand dieser eigenen Klarheit, die man für sich spürt, kann man gut erkennen, ob man gerade mit seinem Geist verbunden ist oder nicht. Denn die Klarheit, die wir für unser Leben brauchen, speist sich nicht nur aus dem Sichtbaren, sprich aus der für uns sichtbaren Welt, sondern auch aus dem für uns Unsichtbaren, wozu auch der Geist gehört. Der Kompass, das ist unser inneres Gefühl, welches sich aus äußeren Fakten die wir aufnehmen aber auch aus inneren Eindrücken und Empfindungen zusammen setzt. Da der unsichtbare Part insgesamt einen viel viel größeren Anteil im Universum hat (siehe Einführung und Erkenntnisse der Wissenschaft), ist es nur logisch, dass wir dazu genauso den Zugang haben müssen, um eine ganzheitliche Entscheidung zu treffen.

Da wir das Unsichtbare aber nicht mit unseren menschlichen Sinnesorganen aufnehmen können, sind wir darauf angewiesen, unserer Wahrnehmung diesbezüglich zu vertrauen. Wir sind darauf angewiesen, dass „es“ uns „hilft“ die richtige Information wahrzunehmen. Das klingt wie eine künstliche Intelligenz aus einem Science-Fiction-Roman – und dies ist garnicht so weit verfehlt. Das Qi und das Dao, deren unsichtbare Seite, ist intelligent. Es folgt schlicht und ergreifend den Naturprinzipien, welche die höchste Intelligenz darstellen. Es hat nichts mit einer hinter dieser Intelligenz versteckten Persönlichkeit zu tun, es sind ganz einfach die Naturgesetze, die diese Intelligenz in sich tragen. Das mag etwas abstrakt wirken und wir sind es durch religiöse und gesellschaftliche Kontexte gewohnt, einen Charakter hinter allem zu vermuten, aber es handelt sich hier schlicht und einfach um nüchterne Naturprinzipien, welche das Qi und das Dao aber auf eine sehr intelligente Weise fließen lassen. Ob hinter den Naturgesetzen eine größere Intelligenz steckt oder nicht, dies ist jedem selbst überlassen zu glauben und zu benennen. Wichtig ist nur zu verstehen, dass, wenn etwas Göttliches existiert, es hinter den Naturgesetzen steht. Die Naturgesetze nun aber, sie handeln immer zu unserem „Guten“, sprich, sie führen uns immer zu einem Ausgleich von unserem Yin und Yang. Ob wir das in dem Moment auch als gut wahrnehmen, oder aber als schlecht empfinden, spielt erst einmal keine Rolle.

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